Camp

  • Raum für Deine Ideen
  • Platz für gemeinsames Engagement
  • Sozialer Ort, um sich zusammenzusetzen
    und um sich auseinanderzusetzen.

Wenn das Camp Ende Juli losgeht, wird eine kleine Vorbereitungsgruppe schon einiges organisiert haben: der Platz für das Camp wurde gepachtet; Material für sanitäre Einrichtungen wurde herantransportiert; die Voraussetzungen für eine Selbstversorgung mit Energie geschaffen; die Verbindung zur Welt der elektronischen Kommunikationsmöglichkeit hergestellt. Ein großes Versammlungszelt und Zelte für Veranstaltungen entstehen. Eine KüfA (Küche für alle) sorgt dafür, dass alle satt werden.

Damit steht ein ganz guter Rahmen für Selbstorganisierung. Was daraus wird, das hängt davon ab, was alle Teilnehmenden mit ihren Ideen und ihrem Anpacken damit anfangen. Also: Du bist gefordert! Gemeinsam kriegen wir das hin.

Inhalte

Intensiv hat sich der antimilitaristische Ratschlag mit dem thematischen Schwerpunkt für dieses Jahr auseinandergesetzt. Menschen wurden angesprochen, die mit ihrem Wissen, ihrem Blick auf Zusammenhänge oder mit ihren Aktionsideen wertvolle Anregungen liefern. Daraus ist ein Vorschlag für das Programm entstanden.

Dieses Programm sehen wir als Rahmen und als Aufforderung an alle, sich mit ihren Inhalten und Schwerpunkten einzubringen. Es finden sich sicher Lücken im Zeitplan, die du nutzen kannst: mit eigenen Workshops, Vorträgen, Diskussionen, Bastelstunden oder einen Ausflug zu einem der vielen Orte zivil-militärischer Zusammenarbeit in der Region.

Praktisches

Auch die Infrastruktur lebt von der aktiven Beteiligung aller Campenden – natürlich betreiben wir keinen Camping-Platz. So läuft alles nur, wenn sich alle auch um die praktischen Dinge des Camp-Alltags kümmern.

  • Beim Aufbau werden helfende Hände gebraucht: Zelte müssen aufgebaut, Strom verlegt, eine Wasserversorgung eingerichtet werden.
  • Während des Camps müssen Nachtschichten besetzt werden.
  • Die KüfA funktioniert nur durch Mittun: Geschirr einsammeln; abwaschen; schnippeln!
  • Duschen und Toiletten bedürfen der Pflege
  • Die Betreuung des Empfangs- und Info-Point braucht Verstärkung.
  • Auch die Pressegruppe freut sich über Unterstützung.
  • Wenn Du ein großes Zelt oder ein Auto hast, bring es gerne mit!

Shuttle: Das Camp liegt in einer ziemlich dünn besiedelten Region. Öffentlicher Nahverkehr bringt die Campteilnehmer_innen im Zwei-Stunden-Rythmus bis nach Parleib oder Potzehne, allerdings nur dann, wenn die Reisenden sich zuvor um den Rufbus gekümmert haben. Regulär angefahrene Haltestellen gibt es in Gardelegen und Letzlingen. Das GÜZ Gelände befindet sich 15 Kilometer vom Campplatz entfernt. Es wird also einen selbstorganisierten Shuttle-Service vor Ort geben, für den es noch weitere  Fahrer_innen und Autos braucht, damit alle mobil sein können.

Geld: das Camp basiert auf ehrenamtlichem Engagement und gespendeter Unterstützung. Trotzdem kosten viele Dinge einfach Geld. Deshalb bitten wir alle Campenden um einen Beitrag: 10 Euro pro Tag und Teilnehmer*in ist unsere Vorgabe. Damit könnten wir die Kosten decken. Was Du bezahlen kannst, bestimmst Du: am Geld soll die Teilnahme nicht scheitern.

Und umgekehrt: an einer Teilnahme soll die Spende nicht scheitern! Wenn Du das Camp und die Kampagne unterstützen möchtest, kannst aber (diesmal) nicht selber dabei sein, bitten wir um eine Überweisung auf unser Spendenkonto.

  • War starts here Camp
    Konto: 2030420447
    BLZ: 43060967 (GLS Bank)
  • IBAN: DE64 4306 0967 2030 4204 47
    BIC: GENODEM1GLS

Regeln

Im Menüpunkt „über uns“ haben wir einige Vorstellungen benannt, wie wir uns den Umgang miteinander wünschen. Konkrete Regeln sind das nicht. Was die allgemein formulierten Wunschvorstellungen im Einzelnen bedeuten, das müssen wir vor Ort aushandeln. Das abendliche Plenum soll auch Raum dafür bieten, unsere gegenseitigen Ansprüche an ein befreiendes, menschenfreundliches Miteinander zu diskutieren und uns – wo es als notwendig angesehen wird – auf Übereinkünfte zu einigen. Zu besprechende Punkte können im Plenum spontan eingebracht werden; manchmal kann es hilfreich sein, schon vorher mit anderen darüber gesprochen zu haben. Der i-point, das Sani-Zelt, der out-of-action-Bereich sind Orte auf dem Camp, an denen Du ein offenes Ohr für Deine Anliegen findest.

Tat und Rat

  • Camp – Info: 0174 – 524 88 09

  • Rufbus Parleib: 039 01 – 30 40 30

  • Shuttle: 0152 – 105 18 793

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war starts here

eine Kampagne gegen die kriegerische Normalität Die Kampagne „War starts here“ wurde anlässlich eines antimilitaristischen Camps im Juli 2011 in Luleå/Nordschweden initiiert. Dort befindet sich Europas größtes militärisches Testgelände NEAT (North European Aerospace Testrange), wo auf 1650 Quadratkilometern Bodenfläche und einem 360 auf 100 Kilometer großen gesperrten Luftraum neue Militärtechnik entwickelt und getestet wird. Militär …

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Anfahrt

Anreise – Übersicht

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Anreise – Details

mit Bahn und Bus: Die Haltestelle zur Eingabe in Suchmasken von www.bahn.de oder www.elbe-saale-bahn.de heißt „Parleib Ort (Potzehne)“. über Bahnhof Wolfsburg: mit der Regionalbahn Richtung Stendal; aussteigen am Bahnhof Mieste, weiter mit Rufbus (siehe unten) über Bahnhof Stendal: mit der Regionalbahn Richtung Wolfsburg aussteigen am Bahnhof Gardelegen; weiter mit Rufbus (siehe unten) über Bahnhof Magdeburg: …

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